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Bericht einer Katzengeburt:
Am Sonntag wurde dann
viel geschmust aber Susi war etwas unruhig. Der Grund, um 15 Uhr ging
der Schleimpfropfen ab und die Geburt fing an aber es hat sich erst
einmal bis 19.30 Uhr nichts getan, dann hat sie zu pressen angefangen
und die Fruchtblase war kurz zu sehen.
Susi war sehr verschmust
und ich durfte ihr nicht von der Seite weichen. Immer wieder hatte sie
Wehen und hat sich hin und her gedreht. Die Unterlagen hat sie nicht
gemocht und aus der „Wurfbox“ (die Dusche) geworfen. Um 1.00 Uhr nachts
ging es dann richtig los.
Ich bekam kurz Panik als ich gesehen, ob dass eine Pfote von dem Baby
rausguckt und gleich mal eine Bekannte angerufen die Katzen züchtet.
Babs
konnte mich aber schnell beruhigen und hat mir empfohlen die kleine Maus
zu unterstützen indem ich ihr beim Abstützen der Hinterpfoten helfe.
Susi hat sich bei den plötzlich wohl sehr heftigen Schmerzen sehr
erschrocken und ist sofort aufgesprungen und wollte weg, sich auf das
schon halb rausschauende Baby setzen. Ich hatte erst einmal einige Mühe
sie fest zu halten. Aber sie wollte nicht auf ihrem Platz bleiben, also
habe ich sie vor die Dusche auf eine Decke gelassen, dort wurde sie dann
wieder ruhiger und ich konnte ihr helfen. Ich habe mit der einen Hand
ihre Hinterbeine abgestützt und mit der anderen Hand das Kitten
festgehalten. Nach 2-3 Presswehen und vielem lauten Schreien (die
Nachbarn habe sie bestimmt gehört) war das Kleine endlich da und Susi
hat sofort mit Putzen und Nabelschnur abknabbern begonnen.

Ich habe das Kitten auf
Babs Hinweise schnell kopfüber gehalten, damit das Furchtwasser, falls
es was geschluckt hatte, rauslaufen kann und dann auch die Waage. Der
kleine Kater hatte 111g. Susi hat ein bisschen gemeckert sich aber
schnell in die Dusche gelegt und also ich ihr ihre Baby gegeben habe
sich weiter drum gekümmert.
Nach einer Weile kam die Nachgeburt.
Susi hat sie schnell
gefressen und sich dann weiterhin um ihre Kleines gekümmert und
ausgeruht. Es hat bis ca. 4 Uhr morgens gedauert bis der Kleine bei ihr
trinken konnte.
Im Bauch konnte ich immer
noch ein 2 Kitten spüren aber Susi war erst einmal müde und hat sich
ausgeruht und ein bisschen was gefressen und getrunken. Um ca. 7.00 Uhr
ging es dann wieder mit den Wehen los. Da zwischen waren immer wieder
Pausen, sie wurde immer wieder von ihrem Kleinen abgelenkt und dann ihn
geputzt und dabei wohl vergessen, dass sie gerade noch ein Baby bekommt.

Aber um 8.00 Uhr ging’s
dann weiter.
Wieder sah ich die Hinterbeine zuerst aber dieses Mal wusste ich was ich
zu tun hatte und Susi war auch viel ruhiger. Ich habe ihr wie beim
ersten Kitten geholfen. Nach einigen Presswehen und einigen Schreien
(nicht mehr ganz so laut wie beim ersten Kater) wurde der nächste Kater
um 8.30 Uhr geboren. Wieder habe ich den Kleinen Kopfüber gehalten damit
das Fruchtwasser rauslaufen kann und gewogen. Ich staunte nicht
schlecht, 126g.

Susi hat sich erst einmal
um ihre Babys gekümmert und um 11. 00 Uhr kam dann die 2. Nachgeburt,
die schnell gefressen wurde.
Da ich mir aber nicht sicher war, ob nicht vielleicht noch ein Baby drin
war und sie auch immer wieder mal Wehen hatte, bin ich mit ihr zum
Tierarzt. Sie wurde untersucht und es wurde festgestellt, dass sie die
Geburt überstanden hatte und sicherlich auch bald die Nachwehen aufhören
würden.
Susi hat sich von der
Strapazen der Geburt gut erholt. Kümmert sich liebevoll um ihre Babys
und scheint viel Vertrauen in mich zu haben.

Wenn ich mich zu ihr
setze lässt sie die Babys schon mal kurz alleine und geht was fressen
oder erkundet den Raum.
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